Mal- und Arbeitsbuch zur Radfahrausbildung, Plakate und Kinder- Fahrradhelme helfen sicher durch den Straßenverkehr
Wir sind dabei!
Wie verhalte ich mich richtig im Straßenverkehr? Um Kindern ein sicheres Verhalten mit dem Fahrrad zu vermitteln, führt die Verkehrswacht regelmäßig Radfahrausbildungen mit Grundschülern durch. Zur Vertiefung hat der K&L-Verlag mit der Verkehrswacht Gütersloh e.V. ein neues kindgerechtes Mal- und Arbeitsbuch mit digitalen Inhalten und Lernerfolgskontrolle herausgegeben. Wir finden: Das ist eine gute Sache! Deshalb unterstützen wir das Projekt Das Buch vermittelt Kindern der dritten und vierten Klasse altersgerecht und spielerisch die Gefahren des Straßenverkehrs, lehrt richtiges Verhalten und bereitet auf die Fahrradprüfung vor. Sie lernen, dass Verkehrsschilder zu beachten sind, wann ein Fahrrad verkehrssicher ist oder warum es sinnvoll ist, beim Radfahren einen Schutzhelm zu tragen. Auch das richtige Verhalten bei einem Verkehrsunfall wird ihnen vermittelt. Eine digitale Lernerfolgskontrolle zeigt den Kindern, ob sie die Aufgaben im Buch richtig gelöst haben. Die Plakate zum Aufhängen im Klassenraum helfen bei der Vertiefung der Lerninhalte. Der Fahrradhelm kann im Straßenverkehr lebensrettend sein. Deshalb erhält die Verkehrswacht Gütersloh zusätzlich Fahrradhelme für Kinder, die keinen oder einen defekten Helm besitzen. Mithilfe der Unterstützung vieler örtlicher Unternehmen können die Mal- und Arbeitsbücher, die Plakate und die Helme kostenlos an die Grundschulkinder im Kreis Gütersloh ausgegeben werden. Ein Engagement, dem wir uns sehr gerne anschließen.
Möchten Sie mehr über das Projekt erfahren? Hier finden Sie weitere Informationen:
Bildnachweis: Abb. @ K&L Verlag
Ein neuer Baum für das Haus am Stein
Vor kurzem wurde auf dem Gelände des Seniorenheims Haus am Stein ein besonderer Baum gepflanzt: ein roter Weinbergpfirsich. Dieses schöne Symbol für Wachstum und Leben wurde vom Dentalteam Kaunitz gesponsert, um den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses eine Freude zu machen.
Mit dieser Aktion zeigt sich einmal mehr, wie Gemeinschaft und kleine Gesten dazu beitragen, den Alltag im Haus am Stein ein Stückchen schöner zu machen.
Spendenaktion des Dentalteams Kaunitz
Im Rahmen unserer Altgold-Sammelaktion konnten wir gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten wieder etwas Gutes tun!
Der Erlös aus der Scheideaktion, durchgeführt von der Firma BEGO unter Leitung von Herrn Wolff, kommt sozialen Projekten im Umfeld von Kaunitz zugute.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die ihr Altgold gespendet und damit diese wertvolle Unterstützung möglich gemacht haben.
Gemeinsam zeigen wir: Zahngold kann glänzende Hilfe leisten!
Eine Reise, die Herzen bewegt das Malawi-Projekt aus Kaunitz
Mit großem Engagement und offenen Herzen machten sich Elisabeth Maasjost, Doris Jaspers und Alois Meermeier vom Kaunitzer Malawi-Projekt auf den Weg in das südostafrikanische Land Malawi. Ihr Ziel: Den Fortschritt der zahlreichen Hilfsprojekte vor Ort zu überprüfen, die Menschen zu treffen, denen ihre Unterstützung gilt, und neue Wege der Hilfe zu entdecken.
Bereits seit vielen Jahren engagiert sich Elisabeth Maasjost mit unermüdlichem Einsatz für die Menschen in der Region Karonga im Norden des Landes. Bildung und Landwirtschaft stehen dabei im Mittelpunkt der Arbeit. Denn Bildung, so Maasjost, sei der Schlüssel zu einem besseren Leben – und zu einer Zukunft ohne Armut und Frühverheiratung. Inzwischen erhalten 30 Kinder dank des Kaunitzer Projekts ein Stipendium, das ihnen den Schulbesuch ermöglicht. „Die Dankbarkeit der Menschen ist unendlich groß“, berichtet sie. Viele Eltern schämen sich, dass sie das Schulgeld für ihre Kinder nicht selbst aufbringen können umso mehr schätzen sie die Hilfe aus Deutschland.
Neben den Bildungsinitiativen werden auch zahlreiche praktische Projekte unterstützt. So wurden 18 Nähmaschinen nach Malawi geschickt, mit denen Frauen in Workshops das Schneiderhandwerk erlernen. „Stolz haben uns die Näherinnen ihre Ergebnisse gezeigt“, erzählt Maasjost. Ebenso wichtig ist die Förderung der Landwirtschaft: Nach den verheerenden Fluten von 2015 halfen die Kaunitzer beim Wiederaufbau durch Baumspenden und Zuchtvieh für drei Bezirke der Partnergemeinde Kasantha. Workshops, Saatgut und die Installation von Brunnen tragen dazu bei, dass sich die Menschen selbst helfen können.
Auf ihrer Reise begleiteten Maasjost diesmal Doris Jaspers, Zahnarzthelferin, und der Computerexperte Alois Meermeier. Beide reisten auf eigene Kosten, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. „Ich wollte wissen, ob die Geräte, die wir geschickt haben, auch wirklich angekommen sind“, erzählt Meermeier, der zuvor alte Computer und Notebooks aufbereitete. Insgesamt wurden 56 Computer, medizinische Geräte, Nähmaschinen, Hörgeräte, Rollstühle, Solarlampen und vieles mehr verschickt. Vor Ort half Meermeier bei der Installation der Rechner und der Schulung der Benutzer.
Doris Jaspers kümmerte sich insbesondere um die zahnmedizinische Versorgung. „Die Armut ist erschütternd, und doch sind die Menschen voller Lebensfreude und Dankbarkeit“, sagt sie. „Wie oft wir ,God bless you‘ gehört haben, das werde ich nie vergessen.“ Auch Maasjost betont: „Die Herzlichkeit und Dankbarkeit der Menschen dort berührt einfach.“
Trotz der vielen Eindrücke blieb die Gruppe nicht tatenlos sie prüften bestehende Projekte, organisierten Schulungen und überreichten Hilfsgüter persönlich. Immer wieder begegneten sie Menschen, die durch das Projekt neue Hoffnung geschöpft haben. Ein Vater sagte bewegt: „Weil ihr die Ausbildung finanziert habt, seid ihr jetzt die Eltern.“
Nach intensiven Wochen kehrte die Delegation zurück nach Deutschland – beeindruckt, dankbar und mit vielen neuen Ideen. Die Reise zeigte einmal mehr, wie wichtig persönlicher Kontakt und nachhaltige Hilfe sind. Bildung, Selbstständigkeit und gegenseitiger Respekt stehen im Mittelpunkt des Malawi-Projekts – und die Wirkung dieser Arbeit zeigt sich in jedem Lächeln der Menschen, die durch sie neue Perspektiven gewinnen.